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Logo der Helen-Keller-Schule. Das Logo skizziert ein abstraktes Haus sowie den Schriftzug Helen-Keller-Schule. Dabei sind zwei lachende Gesichter in Form von Smileys integriert.
LVR-Helen-Keller-Schule von vorne fotografiert. Im linken Bereich ist Haus 1, in der Mitte des Bildes die Eingangshalle, sowie im rechten Bereich des Bildes ist Haus 2 hinter einem Baum zu sehen.

Unterrichtsgestaltung

Orientierung an Kompetenzen

Wegen der unterschiedlichen Lernmöglichkeiten der Schüler erhalten an unserer Schule die differenzierten Lerngruppen ein besonderes Gewicht. An der HKS sind viele Formen von Beeinträchtigungen vorzufinden, die sich jeweils sehr individuell auf die Lernmöglichkeiten der Schüler auswirken können. Um diese Veränderungen genauer zu beschreiben, ist in der Regel eine langfristig angelegte sonderpädagogische Diagnostik erforderlich. So befinden sich unter den 10-14 Schülern einer Klasse oftmals solche, die nach unterschiedlichen Richtlinien unterrichtet werden (Richtlinien der Grundschule, der Hauptschule, des Bildungsgangs Lernen und des Bildungsgangs Geistige Entwicklung).

Die Unterrichtsfächer (z. B. Mathematik, Deutsch, Englisch) und die Lernbereiche (z. B. Lebenspraktisches Training, Lebenskundliche Orientierung) ergeben sich dabei aus den Vorgaben der entsprechenden Lehrpläne.

Während in einigen Fächern (v. a. Mathematik und Deutsch) aufgrund der unterschiedlichen Lernvoraussetzungen zumeist zwei oder drei Gruppen gebildet werden (Differenzierung), werden andere vornehmlich im Klassenverband unterrichtet (z. B. Sport, Kunst, Sachunterricht). Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, dass häufig mehrere Personen gleichzeitig in der Klasse arbeiten.

Bildung & Erziehung

Die Wahrnehmungs- und Bewegungsbeeinträchtigungen führen oftmals zu veränderten Entwicklungsbedingungen und beeinflussen nicht nur die Lernmöglichkeiten, sondern auch in besonderem Maße die körperliche und seelische Befindlichkeit der Schüler.

Hieraus ergibt sich ein sehr individueller Förderbedarf, der im Unterricht zwangsläufig zu einer starken Schülerorientierung führt. Die Folge ist in aller Regel eine sehr enge Schüler-Lehrer-Beziehung, die wiederum dafür verantwortlich ist, dass die Förderschule ´Körperliche und motorische Entwicklung´ stärker als andere Schulformen nicht nur einen Bildungsauftrag, sondern auch einen Erziehungsauftrag zu erfüllen hat. Dem kann jedoch nur durch eine ganzheitliche Förderung entsprochen werden, bei der die emotionalen und sozialen Ziele gleichberechtigt neben der Wissensvermittlung stehen. Damit den einzelnen Schülern mit all ihren Bedürfnissen entsprochen werden kann, findet deren Förderung sowohl im Klassenunterricht als auch im Rahmen von Einzelförderung sowie Kleinst- und Kleingruppenarbeit statt.

Unterrichtsprinzipien

Wesentliche Voraussetzungen für den Unterricht bilden an unserer Schule folgende Unterrichtsprinzipien:

  • Selbsttätigkeit
  • Abnehmende Hilfe
  • Lebensnähe
  • Anschauung
  • Verstärkung und Lustbetontheit
  • Exemplarisches Lernen
  • Entdeckendes und problemlösendes Lernen
  • Entwicklungsgemäßheit
  • Ganzheitlichkeit